Sterbehilfe bzw. Sterbebegleitung und Palliative Care aus islamischer Sicht

Eine Handreichung des ZMD

islam.de: Jeder Muslim glaubt daran fest, dass jeder Mensch sterben muss und der Sterbeprozess Bestandteil des Lebens ist, dennoch gilt es sein Leben und das Leben der anderen ernsthaft zu schützen. Er muss zudem seine Gesundheit pflegen und bewahren, und wenn er krank wird, muss er die mögliche und die erforderliche Behandlung suchen, soweit ihm eine mögliche kurative Therapie zur Verfügung steht. Bei schwerem Schicksal und bitterem Leiden, wie eine schwere unheilbare Krankheit, sollte er standhaft und geduldig bleiben und sein Vertrauen und seine Dankbarkeit gegenüber Gott  beibehalten. Er darf gleichzeitig eine mögliche Behandlung, die nicht zur Heilung führt, unterlassen und eine andere Maßnahme zur Linderung seiner Beschwerden und Symptome die  sog. „Palliative Medizin und Palliative Care“  in Anspruch nehmen.

Alle muslimischen Gelehrten und anerkannten Gutachten der Fatwa-Gremien von verschiedenen muslimischen Rechtschulen (Sunniten und Schiiten) lehnen jedoch die aktive, direkte oder indirekte Sterbehilfe sowie die Selbsttötung und die ärztliche Beihilfe zum Suizid strikt ab.

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