Fiqh & Geschichte

Islamisches Recht, Staat, Gebet, Geschichte, Wirtschaft


Die islamrechtliche Definition einer Reise

Zu den fünf Hauptprinzipien, auf denen sich das islamische Recht stützt (d. h. die Rechtsmaxime bzw. al-Qawāʿid al-Fiqhiyya) zählt folgender Grundsatz: „Erschwernis bringt Erleichterung“ (al-mashaqqa tajlib al-taysīr). Dieses Prinzip manifestiert sich durch die gesamten Fiqh-Regeln hindurch, insbesondere im Bereich des Reisens (safar). Ein Reisender darf demnach die Gebete verkürzen (qasr), zusammenlegen (jamʿ), und es ist ihm rechtlich erlaubt, das Fasten im Ramadan zu unterbrechen (fiṭr).

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Die islamrechtliche Definition einer Reisedauer

Diese Abhandlung bezieht sich auf die Dauer in der man noch als ‚Reisender‘ gilt und es folglich erlaubt ist, das Gebet zu verkürzen sowie das Fasten zu brechen. Hier finden sich unzählige Meinungen zu dem Thema (ich bin auf mindestens achtzehn verschiedene Meinungen gestoßen, und es gibt noch weitere). Zum Zwecke dieses Artikels werden wir uns jedoch auf die gängigsten beschränken.

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Befolgung einer Rechtsschule (Taqlid)

In diesem Artikel werden wir Fragen bezüglich der Statthaftigkeit des Befolgens einer Rechtsschule behandeln, sowie die verschiedenen Gelehrtenmeinungen zu diesem Thema betrachten. Ein Schwerpunkt wird dabei auf der Frage nach der Statthaftigkeit (oder Verpflichtung?!) liegen, ob man verschiedene Rechtsauffassungen miteinander mischen kann.

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